edition fink «Selbst ist die Kunst!» Kunstvermittlung in eigener Regie – Kaskadenkondensator Basel seit 1994
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«Selbst ist die Kunst!»
Kunstvermittlung in eigener Regie – Kaskadenkondensator Basel seit 1994

Herausgegeben von Pascale Grau, Katrin Grögel, Andrea Saemann, Kaskadenkondensator, Basel

Beiträge von Eva Bächtold, Hans-Christian Dany, Lena Eriksson, Pascale Grau, Katrin Grögel, Samuel Herzog, Verena Kuni, Rachel Mader, Sibylle Omlin, Chris Regn, Christine Richard, Andrea Saemann, Clara Saner, Martina Siegwolf, Dorothea Strauss, Annina Zimmermann

176 Seiten, 210 Abb., davon
16 in Farbe, 23,5 x 17 cm, Fadenheftung, Freirückenbroschur

Gestaltung Ilia Vasella, Zürich

edition fink, Zürich 2004
ISBN 978-3-906086-68-2

CHF 24.00 / EUR 17.00 / USD 22.00

 

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Seit zehn Jahren gibt es den Kaskadenkondensator – Raum für zeitgenössische Musik, bildende Kunst und Performance – in Basel. In dieser Zeit fanden 431 Projekte statt: Von der musikalischen Abendveranstaltung bis zum Ausstellungsprojekt, von der Intervention im öffentlichen Raum bis zur Kooperation mit anderen Ausstellungsräumen.
Der Kaskadenkondensator hat sich seit seiner Gründung 1994 immer wieder gewandelt. Während in den ersten Jahren raumbezogene, temporäre Installationen, Aktionen und Improvisationen von bildenden Künstlerinnen und Musikern auf den Ausbau des Raums reagierten, bestimmen seit einiger Zeit Performances, Künstlergespräche und thematische Recherchen das Programm. Alles am Kaskadenkondensator ist konstant kurzlebig und nachhaltig ephemer. Das Leitungsteam wechselt fortlaufend, man weiss nie, wer gerade dabei und zuständig ist. Und dennoch wird der Kaskadenkondensator älter. Ins Bewusstsein der Macherinnen und der Besucher sind vage Vorstellungen von seiner Geschichte und Tradition eingedrungen. Die imaginäre Historie verspricht Freiheiten und Hypotheken – eine Dynamik, die mit dem Lauf der Jahre gleichermassen immer gravierender und unfassbarer wird.
«Selbst ist die Kunst!» versammelt die verschiedensten Materialen zur wechselhaften, abwechslungsreichen Geschichte des Kaskadenkondensators: Eine ausführliche Chronologie der Ereignisse legt Zeugnis davon ab. Neben den kaskospezifischen Themen werfen verschiedene Beiträge aber auch Fragen von allgemeinem Interesse auf: Sie untersuchen zum Beispiel Qualitäten und Funktionen alternativer Kunsträume oder die Strategien kuratorischer Entscheide und des Rollenwechsels.
«Selbst ist die Kunst!» liefert Informationen aus erster Hand – die meisten Autorinnen und Autoren argumentieren aus tatsächlicher oder ideeller Nähe – doch: das Allgemeine liegt im Besonderen, der Kaskadenkondensator ist ein Stellvertreter auch für andere selbstinitiierte Räume und die vorliegende Publikation ein unverzichtbarer Beitrag für all jene, die sich für Entwicklungen abseits des Marktes interessieren.


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