edition fink Marion Ritzmann Fortsetzung folgt
cover:Fortsetzung folgt

Marion Ritzmann
Fortsetzung folgt

Set mit 3 Teilpublikationen

Herausgegeben von Georg Rutishauser

Block mit 80 Zeichnungen
160 Seiten, 80 ganzs. Abb. in Farbe, 29,7×21 cm, Klebebindung

Heft mit 8 Fotografien
16 Seiten, 8 doppels. Abb., 22×16,5 cm, Drahtheftung

Zeitung mit einem Textbeitrag von Markus Stegmann
28 Seiten, 40×28 cm, lose Bogen, gefaltet

Gestaltung Claudiabasel, Basel

edition fink, Zürich 2015
ISBN 978-3-03746-190-7

CHF 38.00 / EUR 32.00 / USD 35.00

 

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Mit «Fortsetzung folgt» legt Marion Ritzmann als Erstpublikation zu ihrem künstlerischen Schaffen ein Set mit drei Teilpublikationen vor: einen Block mit monochromen Farbstiftzeichnungen, ein Heft mit Fotografien von Kreidelinien – den Spuren einer Ausstellung – sowie eine Zeitung mit zehn literarischen Texten von Markus Stegmann zu zehn Arbeiten der Künstlerin. Wie der Reihentitel andeutet, ist die Publikation als offene Folge von Teilpublikationen angelegt, die über eine Website – als integraler Teil des Projektes – verbunden und kontextualisiert werden.
Die 1978 in Schaffhausen geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Zürich und Basel und sagt von sich selbst: «Ich denke und arbeite mit und in Systemen.» Mit «Fortsetzung folgt» steht ihr ein modulares System zur Verfügung, welches mit der Website einerseits erlaubt, das künstlerische Schaffen kontinuierlich zu dokumentieren und einzelne Arbeiten untereinander rhizomatisch zu verknüpfen. Andererseits verschafft der Rücklink auf die Website den einzelnen Druckerzeugnissen eine grosse künstlerische Freiheit.
Das Heft «Moving Objects in Rose Madder» beispielsweise zeigt auf 16 Seiten Ausschnitte von Aufnahmen aus der gleichnamigen Installation. Zu sehen sind weisse Kreidelinien auf dem grauschwarz grundierten Boden, die Spuren und Zeichnungen, welche die von den Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern bewegten Objekte hinterlassen haben. Halten wir das Künstlerheft in den Händen, bleibt uns dieser Umstand aber vorerst verborgen, die Zeichnungen stehen unkommentiert zur Verfügung, sind uns zur Betrachtung und Interpretation überlassen. Erst wenn wir dem Bit-Link auf der Titelseite folgen, gelangen wir zum entsprechenden Eintrag auf der Website der Künstlerin und finden da dokumentarisches Bildmaterial zur Installation und eine Beschreibung der Arbeit.

Ausgangspunkte für «80 colour pencils» sind eine Farbstiftschachtel mit achtzig Stiften in verschiedenen Farben und die Idee, mit jedem einzelnen Farbstift ein A4-Blatt vollständig zu bemalen. Entstanden sind achtzig monochrome Zeichnungen. Für die Publikation wurden diese faksimiliert und als Farbfächer zu einem Block geleimt.
In der Zeitung «An einem grauen Nachmittag flog ein roter Kran» schliesslich nimmt uns Markus Stegmann in zehn assoziativen Texten – schwarz auf rosa – mit zu seinen ganz persönlichen Begegnungen mit Arbeiten von Marion Ritzmann.


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