edition fink Rob van Leijsen Art Handling in Oblivion fink twice 501
cover:Art Handling in Oblivion

Rob van Leijsen
Art Handling in Oblivion
fink twice 501

Taschenbuch

Erscheint als Band 1 in der Taschenbuchreihe fink twice

384 Seiten, 112 Abb. im Bildteil,
819 Abb. im Index, 20 x 14,5 cm, Klebebindung

Gestaltung Rob van Leijsen

edition fink, Zürich 2014
ISBN 978-3-03746-501-1

CHF 20.00 / EUR 16.00 / USD 20.00

 

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Ausgezeichnet als eines der schönsten Schweizer Bücher 2014

Ehrendiplom 2015 im Wettbewerb «Schönste Bücher aus aller Welt»

Mit der Publikation «Art Handling in Oblivion» von Rob van Leijsen eröffnet die edition fink eine Taschenbuchreihe mit Neuauflagen. Einfarbig auf einheitliches Papier gedruckt und in handlicher Form werden Kunstbücher – die nicht zwingend aus dem eigenen Verlagsprogramm stammen – formal reduziert und neu interpretiert wieder verfügbar gemacht.
Die Publikation «Art Handling in Oblivion» von Rob van Leijsen ist seine Abschlus­s­arbeit im Masterstudiengang Design Spaces & Communication an der Head in Genf aus dem Jahr 2012. Er hat Artefakte, die durch Kunstraub und Plünderungen ihrem ursprünglichen Herkunftsort entwendet wurden, sorgfältig als Bilder­archiv zusammengetragen. Die Spanne reicht von den ausgedehnten Raubzügen Napoleon Bonapartes über die des Dritten Reiches bis zu den Plünderungen im Nationalmuseum in Bagdad während des zweiten Irakkrieges im Jahr 2003. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, welche verschiedene Aspekte der jeweiligen Plünderungen beschreiben und diese anschliessend anhand verschiedenster Materialien wie Korrespondenzen, dokumentierenden fotografischen Aufnahmen sowie Inventar- und Konfiszierungslisten – inklusive der Angaben zu den Kunst­werken – umfassend belegen.
Das Herzstück ist das eigentliche Bilder­archiv in der Mitte des Bandes. Es führt in fünf horizontalen Spalten die ver­schiedenen Raublisten parallel nebeneinander auf. Auf diese Weise wird sichtbar, wie die in diesem «Katalog über Konspi­ration, Diebstahl, Besitz und Erbe» (wie der Autor ihn im Untertitel nennt) dokumentierten Plünderungen sich zu einer sich wiederholenden, unheilvollen geschicht­lichen Begebenheit verdichten.


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