edition fink Veronika Spierenburg Ecke, Hoek, Hörn
cover:Ecke, Hoek, Hörn

Veronika Spierenburg
Ecke, Hoek, Hörn

Herausgegeben von Nicole Rampa, Katrin Weilenmann,
Aargauer Kunsthaus Aarau

Textbeiträge von Mik Gruber und Martin Jaeggi sowie einem Gespräch von Nicole Rampa und Katrin Weilenmann mit Veronika Spierenburg (dt./engl.)

72 Seiten, 12 doppelseitige Abb. in Farbe, 32 x 24 cm, Textheft und
6 gefaltete und lose ineinadergelegte Bildbogen in bedrucktem Kunststoffbeutel

Gestaltung Sonja Zagermann,
Georg Rutishauser

edition fink, Zürich 2014
ISBN 978-3-03746-180-8

CHF 32.00 / EUR 24.00 / USD 30.00

 

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Das Künstlerheft «Ecke, Hoek, Hörn» von Veronika Spierenburg begleitet ihre Einzelausstellung im Aargauer Kunsthaus anlässlich der Verleihung des Manor Kunstpreises. Die Publikation enthält die Fotoarbeit «Ecke, Hoek, Hörn» sowie die Textarbeit «Licht, Licht, Ljus» und versteht sich als Erweiterung der Ausstellung, als zusätzlichen Raum.
Die Frage nach der Bedeutung von Raum und wie sie sich diesem als Künstlerin unmittelbar annähern kann, bildet eine Hauptkomponente in Veronika Spierenburgs Schaffen. Für Publikation und Ausstellung hat sie die architektonischen Strukturen und das Interieur des Kunsthauses in Glarus (CH), des Östergötlands Museums in Linköping (SE) und des Museums Boijmans van Beuningen in Rotterdam (NL) systematisch erforscht und darauf aufbauend eine mehrteilige Werkgruppe entworfen.
Die hier publizierte Fotoarbeit «Ecke, Hoek, Hörn» zeigt auf sechs beidseitig bedruckten, lose ineinandergelegten Bogen zwölf Aufnahmen von je vier fotografierten Ecksituationen eines Raumes aus den drei Museen. Zwischen die Seiten des um die Bildbogen umlegten Textheftes eingebunden ist die Textarbeit «Licht, Licht, Ljus» mit isolierten Licht-Begriffen aus Reiseberichten und Studien zu Museumsbauten, die Veronika Spierenburg in den Archiven der drei Museen gefunden hat.
Nebst diesen eigens für die Publikation ent­wickelten künstlerischen Beiträgen ermöglichen drei Texte unterschiedliche Zugänge zu Veronika Spierenburgs Schaffen. Während der Beitrag von Martin Jaeggi einen aufschlussreichen Überblick über die zentralen Themen und künstlerischen Strategien der Künstlerin verschafft, konzentriert sich Mik Grubers Essay auf die Wahrnehmung von Licht und Raum. Ein Gespräch von Nicole Rampa und Katrin Weilenmann mit Veronika Spierenburg bietet spannende Einblicke in die Denkansätze der Künstlerin.


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