edition fink MIND THE GAP Kunsthof Zürich, Materialien und Dokumente 1993–2013
cover:MIND THE GAP

MIND THE GAP
Kunsthof Zürich, Materialien und Dokumente 1993–2013

deutsch

Herausgegeben von Christoph Schenker und Andrea Portmann, erscheint als Band 11 der Schriftenreihe des Instituts für Gegenwartskünste, Zürcher Hochschule der Künste

Textbeiträge von Christoph Schenker, Daniel Kurjaković (dt./engl.)

1248 Seiten, 751 Abb., davon 26 in Farbe als lose Beilagen, 26,5 x 19 cm, Klebebindung, Broschur

Gestaltung Samuel Bänziger, Georg Rutishauser, Zürich

edition fink, Zürich 2013
ISBN 978-3-03746-177-8

CHF 48.00 / EUR 38.00 / USD 45.00

 

Bestellen

Zürich gehört nicht zu den Städten, die sich durch prominente Baulücken auszeichnen. Eine aber hat sich – mitten in der Innenstadt – über zwanzig Jahre behaupten können: Der Kunsthof Zürich. Mit der Publikation «MIND THE GAP» wird diese Ausstellungsplattform in einem umfassenden Rückblick gewürdigt.
Von Beginn an wurde der Kunsthof Zürich von Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland bespielt, die sich entweder auf dem internationalen Kunstparkett bereits etabliert hatten oder noch am Anfang ihrer Karriere standen. Die breite Spanne der Ausstellenden sowie die wiederkehrende Aneignung und Überschreibung des Ortes machen seinen Reiz aus. Die Publikation rückt das reiche Archivmaterial, welches sich über die Jahre angesammelt hat, in den Fokus. Die handschriftlichen Notizen, Ausstellungspläne, Einladungskarten, Fotografien der Kunstwerke und Kopien von Ausstellungstexten bringen authentisch eine ästhetische Qualität ans Licht, welche den Zeitgeist mittransportiert und die Vielfalt der Konzeptionen belegt. Aus den Unterlagen wird ein Ausstellungsort erfahrbar, der ein künstlerisches Experimentieren ermöglichte und einen anregenden Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum auslöste.
Die Publikation versammelt alle künstlerischen Projekte, die über zwanzig Jahre im Kunsthof realisiert worden sind. Jedes Projekt findet jeweils auf einer Seite eine Kurzdarstellung, auf die das ausgewählte Archivmaterial folgt. Die chronologische Ordnung und ein Namensglossar im Anhang ermöglichen das gezielte Nachschlagen nach Künstlerinnen und Künstlern. In einem ausführlichen Essay gibt Christoph Schenker – der langjährige Kurator und Initiator des Projekts – Einblick in die Geschichte und Konzeption des Kunsthofs. Daniel Kurjaković stellt in seinen Ausführungen entlang von Schlüsselbegriffen einzelne Ereignisse und Aspekte sowie ihr transformatives Potential heraus.
Zusätzlich zur gedruckten Publikation bietet eine Mikro-Website Einblick in ergänzendes Audio- und Videomaterial aus dem Archiv.


Weitere Informationen