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Science & Fiction Herausgegeben von Barbara von Flüe, Kunstmuseum Solothurn Künstlerische Beiträge von Gerhard Lang, Lutz & Guggisberg, Helen Mirra, Christian Ratti, Pascal Schwaighofer, Miriam Sturzenegger, Matteo Terzaghi & Marco Zürcher, Till Velten, Ingrid Wildi Merino, Rolf Winnewisser Textbeiträge von Dora Imhof, Annamira Jochim /Barbara 224 Seiten, 83 Abb., davon 41 in Farbe, 21 x 13 cm, Broschur Gestaltung Samuel Bänziger, Georg Rutishauser, Zürich edition fink, Zürich 2011 CHF 24.00 / EUR 17.00 /
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Die wechselseitige Durchdringung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und künstlerischen Produktionsformen hat eine lange Tradition. Während in der frühen Neuzeit mit dem Typus des Künstlers als Universalgelehrter und Ingenieur noch ein tatsächlicher Austausch zwischen den beiden Disziplinen stattfand, haben Kunst und Wissenschaft im Zuge einer fortschreitenden Spezialisierung getrennte Wege eingeschlagen. Diese Trennung scheint heute wieder durchlässiger zu werden: Immer häufiger bedient sich die Wissenschaft Visualisierungsstrategien und bildgebender Verfahren, die auch ästhetischen Kriterien folgen. Umgekehrt greifen Künstlerinnen und Künstler vermehrt auf Denk- und Arbeitsformen der Wissenschaft zurück, um diese für ihre eigene Arbeit fruchtbar zu machen. Vermeintlich statische Systeme des Wissens werden zum Ausgangspunkt für Arbeiten, die sich dieser Systeme bedienen, um sie zu durchbrechen und in Frage zu stellen. Künstlerische Arbeit dreht sich nicht mehr länger nur um das Künstlersubjekt, um Parameter wie Werk, Objekt und Ausstellung, sondern wird in ihrer Verschränkung mit anderen Wissenssystemen und in ihrer Funktion untersucht. Weitere Titel Speicher fast voll -, Sammeln und Ordnen in der Gegenwartskunst |