edition fink Petra Elena Köhle, Nicolas Vermot Petit-Outhenin Dort wo ich gestern hätte sein sollen. Ich bin heute hier.
cover:Dort wo ich gestern hätte sein sollen. Ich bin heute hier.
inhalt:Dort wo ich gestern hätte sein sollen. Ich bin heute hier.

Petra Elena Köhle, Nicolas Vermot Petit-Outhenin
Dort wo ich gestern hätte sein sollen. Ich bin heute hier.

Künstlerbuch

Herausgegeben von Matthias Kuhn und Georg Rutishauser

272/272 Seiten, 187/352 Abb.
in Farbe, 23,2 x 16 cm, Broschur,
2 Bände, PDF mit den Übersetzungen der Texte ins Englische als Download (dt./engl.)

Gestaltung Anna Frei, Georg Rutishauser, Zürich

edition fink, Zürich 2010
ISBN 978-3-03746-149-5

CHF 32.00 / EUR 24.00 / USD 30.00

 

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«Dort wo ich gestern hätte sein sollen. Ich bin heute hier.» ist die bisher umfangreichste Publikation der Künstler und Fotografen Petra Elena Köhle und Nicolas Vermot Petit-Outhenin. Der Doppelband ist die Frucht eines denkwürdigen Versuchs: Am 8. März 2006 reisten Köhle und Vermot auf getrennten Wegen nach Palermo. 21 Tage wollten sie in der Stadt leben und dabei die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Begegnung ausloten. Ausgerüstet mit Fotoapparat, Diktafon und GPS-Gerät, das ihre Wege Schritt für Schritt dokumentierte, verbrachten sie ihre Tage flanierend in den Strassen und Gassen, am Hafen und in den Parks der Stadt in ständiger Erwartung, den Anderen zufällig anzutreffen, ihn in einem Café sitzen, oder hinter der nächsten Ecke auftauchen zu sehen.
In den beiden parallel angelegten Bänden zeichnet die Publikation die Geschichte dieses Palermoaufenthaltes nach und zeigt, wo die Wege und Erlebnisse der beiden Künstler auseinander- und wo sie zusammenliefen. Die nach Tagen strukturierten Fotoserien und Einzelbilder richten ihren Fokus auf Momente die die Erzählung differenzieren oder nehmen uns mit auf ausschweifende Stadtwanderungen. Sie lassen die Stadt Palermo aufscheinen, berichten von politischen Veranstaltungen, mafiöse Verstrickungen, dem Alltag in der Stadt oder Begegnungen mit Fremden,
verpassten Treffen und nicht zuletzt auch von Einsamkeit, das heisst von der Abwesenheit des Andern.
Die Bildfolgen werden durch Protokolle, Texte aus Tagebüchern, Notizen zur eigenen Befindlichkeit, Gespräche mit Zufallsbekanntschaften und immer wieder Träume ergänzt und erzählen ebenso viele Geschichten, wie sie letztlich verschweigen.


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