edition fink Hildegard Spielhofer Portobello (Bildband)
cover:Portobello (Bildband)

Hildegard Spielhofer
Portobello (Bildband)

Künslterbuch

Textbeiträge von Maja Naef, Adam Szymczyk (dt./engl.)

40 Seiten, 12 Abb., 32,5 x 24 cm, Pappband

Gestaltung Rahel Arnold, Valeria Bonin, Diego Bontognali, Bonbon, Zürich

edition fink, Zürich 2006
ISBN 978-3-03746-101-3

CHF 28.00 / EUR 19.50 / USD 25.00

 

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Mit «Portobello» legt die Basler Künstlerin Hildegard Spielhofer ihre erste Publikation vor. Der sorgfältig und raffiniert gestaltete Bildband zeigt zahlreiche Fotografien aus der Arbeit «Portobello» und vertieft den Kontext der Arbeit mit zwei präzisen Texten von Maja Naef und Adam Szymczyk.
Hildegard Spielhofers Werk ist äusserst vielschichtig. Zwischen Installation, Video und Fotografie, Solo- und Teamwork entwickelt sie Projekte von grosser Dichte. Für «Portobello» hat sie während sieben Jahren den selben Ort mehrmals aufgesucht und einem fotografischen Prozess unterzogen: einen entlegenen, verlassenen Strand an der Nordküste Sardiniens. An diesem abgeschiedenen Ort hat sie ein gestrandetes Boot gefunden ...
Maja Naef beschreibt in ihrem Text den Arbeitsvorgang: «Dort fixiert sie die Kamera mit dem Stativ an einem bestimmten Ort, den sie für jede Aufnahme anders wählt. Sie öffnet die Kameralinse bei einer Belichtungszeit von zwölf Minuten. Dann beginnt sie, mit einer Taschenlampe die Oberfläche des Bootes abzuleuchten. Als könnte dabei etwas hervortreten, was sich im Tageslicht nicht zeigt. Im Gegenteil; der starke Lichtstrahl der Taschenlampe durchleuchtet nichts und schafft auch keine Transparenz. Das Licht, welches der Apparat schliesslich aufnimmt, scheint die materielle Oberfläche des Schiffkörpers zu verschliessen. Er wird opak und schwer. Wie im Traum, wo sich die Zustände verkehren, bedrohlich werden und fremde Gesichter zutage treten.»
Die Fotografien aus «Portobello» sind von zauberischer Kraft und grossem Assoziationspotenzial. Adam Szymczyk schreibt: «The shipwreck serves as a monument to adventurous individual existence, to be contemplated in awe and silence.»


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